Das kann nicht wahr sein.
Leider. Und jetzt musst du auch schon gehen. Die Zeit wird knapp.
Es wurde alles um mich herum schwarz.
Hatte ich meine Augen geschlossen oder war ich in einem schwarzen Loch?
Ich schrie und es half.
Ich stand neben Ethan.
Die Zeit schien nicht weiter zu gehen, denn niemand bewegte sich.
Und es fehlte eine wichtige Person.
Auf einmal ging die Zeit weiter.
Ich holte mein Messer raus, mit dem ich auch Andrew getötet hatte.
Holte raus und schnitt ihm mehrere Wunden in den Arm.
Er war sichtlich überrascht und schrie auf.
Ich stach ihm das Messer mitten ins Herz und er sank zu Boden.
Blut strömte aus seinem Mund heraus.
Ich sank mit. Hielt ihm am Kragen fest und schüttelte ihn durch.
'Solange du noch am Leben bist, musst du leiden! LEIDEN!'
Ich stach in seinen Magen ein.
Alles drehte sich.
Ich war wütend wie nie zuvor in meinem Leben.
Jemand packte mich fest am Arm und zog mich nach hinten.
Ich stach noch einmal ein.
Es bildete sich eine große Blutpfütze.
Ich wurde noch fester gepackt und lag schließlich in Elijahs Armen.
Ich weinte. Weinte. Konnte nicht aufhören.
Ethan lag tot vor uns da.
Doch nicht nur er.
Jayden war nicht mehr da.
'Abi, wach auf!'
Ich wurde kräftig durchgeschüttelt, konnte meine Augen aber nicht öffnen.
Ich wollte sie nicht öffnen.
'Lass mich in Ruhe.', murmelte ich unverständlich.
Jemand ließ sich neben mir nieder.
Elijah?
Es war mir egal.
Für mich war mein Leben jetzt in diesem Moment zu Ende.
'Ich weiß. Es ist ziemlich Hart für dich das du Jayden verloren hast. Für uns auch, aber wir müssen damit leben. Das Leben geht weiter, für uns alle. Du hast Ethan getötet, somit den letzten deiner Liste und jetzt musst du andere rächen. Wie Jayden. Tu es für ihn, verstehst du?'
Nein! Ich will es nicht verstehen.
'Verzieh dich.'
Er ging nicht weg.
'Ich bleibe hier. Du wirst jetzt mitkommen.'
'Das werden wir ja … Hay! Lass mich los!'
'Du wirst mitkommen.'
Er trug mich zum Wohnzimmer und ließ mich auf dem Sofa nieder.
Vor mir lag ein Tablett mit getoastetem Brot, Kakao und vieles mehr.
'Ich kann nichts essen.'
Elijah setzte sich neben mich hielt das Toastbrot in seiner Hand und fütterte mich.
Ich fühlte mich diskriminiert und weigerte mich meinen Mund aufzumachen.
Er hielt mir meine Nase zu und ich musste Luft holen, daraufhin steckte er das Toast in meinen Mund und ich musste, ob ich es nun wollte oder nicht, essen.
Er lächelte zufrieden.
'Wo ist Anthony?'
'In der Stadt. Einkaufen. Er wollte dir irgendein Souvenir mitbringen.'
Anthony war süchtig. In jedem Land in dem er war musste er ein Souvenir kaufen.
Er hatte in seinem Zimmer eine ganze Trophäen Sammlung.
Ich trank meinen Kakao in einem Zug leer und schaute Elijah herausfordern an.
Ich wusste das Jayden erst nach mir gestorben sein muss und vielleicht hatte er was zu den beiden gesagt.
Dienstag, 11. Mai 2010
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen