Doch jetzt, musste ich meine Geschichte herausfinden.
Was meinte das Wesen eigentlich mit den Flügeln?
Ich hab doch keine.
Aber da war etwas. Ich spürte etwas anderes an meinem Körper.
Die Flügel. Wie soll ich die denn ausbreiten?
Die konnte mir wenigstens etwas mehr erzählen.
Ich hatte den Wald erreicht.
Aber, wenn ich einfach nur nach dem Unfall aufgewacht bin, muss doch Jayden hier irgendwo liegen.
Ich rannte in Richtung Straße. Der Highway war gerade mal 20 Meter entfernt.
Wo bist du Jayden? Wo ist er?
Ich sah hinten ein abgewracktes Autoteil.
Blutverschmiert.
Oh nein!
Wo ist er?
Da! Da ist sein Auto. Totalschaden.
Und die Polizei. Die Polizei?
'Hallo? Sir?' Der Polizist hob sein Gesicht vom Notizblock und sah mich neugierig an.
'Hallo, wo kommst du denn her? Die Straße ist gesperrt. Ein Unfall, ähm Jayden Brown.
Er wurde ins Krankenhaus gefahren. Verletzt aber es geht im gut, doch wir suchen nach einer Abigail Dearing. Wir vermuten sie ist tot.'
Ihre Vermutung ist richtig. Sie ist gestorben, doch als Racheengel wieder auf die Welt gekommen, ist das nicht zufällig ein Wunder?
Nein, das konnte ich nicht sagen.
'Ich..ich komme von der Wiese.'
Mehr konnte ich nicht raus bringen? Das würde der mir nie abkaufen.
'Dürfte ich deinen Namen wissen?'
Meinen Namen? Moment, ich kann ihm unmöglich sagen das ich Abigail heiße.
Ich muss mir einen ausdenken.
'Ava Carren, Sir. Ich komme aber von einer anderen Stadt.'
'Ja dann, wünsche ich dir noch einen guten Tag.'
'Gleichfalls, Sir.'
Ich ging in Richtung Wald. Dort angekommen breitete ich meine Flügel aus.
Als der Polizist kam, hatte ich es raus.
Oh mein Gott! Sind die groß.
Weiß und beige glitzerten sie und ich hatte die Befürchtung das ich die Autofahrer ablenken könnte, also ließ ich sie wieder verschwinden.
Ich rannte durch den Wald und nach 10 Minuten war ich schon in der Stadt.
Meine Familie haben sie schon benachrichtigt.
Also musste ich ins Krankenhaus.
Aber mich durfte niemand sehen, der mich auch kannte.
Würde ich es Jayden erzählen?
Eines Tages vielleicht. Doch jetzt konnte ich nur zu ihm, wenn er auch schlafen würde.
Die Doppelte Schiebetür wurde automatisch geöffnet und ich ging zur Rezeption.
'Jayden Brown.'
'Zimmer 747. Doch er braucht Ruhe. Er ist gerade aus der Intensivstation raus gekommen.'
'Okay.'
Ich stieg in den Aufzug und wählte den 3. Stock.
Ich war die Einzige im Aufzug.
Zimmer 747. Vorletzte Tür Rechts.
Das hätte die alte Dame doch auch sagen können.
Ich klopfte an die Tür. Kein Laut.
Er muss also noch schlafen.
Ich öffnete leise die Tür und ging ins Zimmer.
Jayden lag im Bett, seine Augen waren geschlossen.
Ich setzte mich auf den Besucherstuhl neben ihm und hielt seine Hand in meiner.
Sie war kalt. In meiner Handtasche hatte ich doch noch Schokolade.
Gut das ich daran gedacht hatte.
Ich holte sie raus dazu noch einen Block.
Auf seiner Kommode lag ein Kugelschreiber.
Gute Besserung Jayden.
Wahrscheinlich kennst du mich nicht, aber ich kenne dich sehr gut.
Ich hoffe du wirst schnell gesund, vielleicht können wir uns dann treffen
Ava Carren.
Auf die Rückseite schrieb ich meinen echten Namen.
Abigail Dearing.
Und ich nannte ihm eine Straße und eine Uhrzeit.
Bis dahin ist er bestimmt schon aus dem Krankenhaus und bis dahin habe ich bestimmt Zeit ein paar Nachforschungen zu machen.
Jayden wusste bestimmt viel über meinen eigentlichen Tod, doch das reichte nicht.
Ich musste zu Kate.
Plötzlich stiegen mir Tränen hoch und ein paar tropften auf das Blatt.
Egal, man kann es noch lesen.
Ich faltete den Zettel zweimal durch und legte ihn unter die Schokolade.
Die legte ich auf eine Packung Kekse.
Ich gab ihm einen Kuss auf die Wange und ging schnell aus dem Zimmer.
So, wohin jetzt? Ich kann nicht nach Hause.
Oder doch? Unser Haus war nicht weit vom Krankenhaus und ich hatte noch meinen Schlüssel.
Ist meine Mutter wohl da?
Ich probiere es einfach.
Ich ging über die Straße, überquerte ein paar Kreuzungen und bog in unsere Straße ab.
Kein Licht brannte. Sie ist wohl mit ihrem Freund weg.
Ich holte schnell einen Koffer vom Keller, packte ein paar Sachen. Nicht zu viele, sonst merkt sie es. Aber, sie kannte nicht all meine Sachen.
Ein paar Hosen, Hemden und Tops. Meine Jacke, Zahnbürste, Bürste, Cremes, und mein Glätteisen.
Während ich alles in den Koffer legte, dachte ich daran wohin ich hin sollte.
Anthony? Er wohnte doch alleine in einer Wohnung.
Er wusste bestimmt bereits von dem Unfall, also musste ich ihm alles erzählen.
Ich nahm den Koffer und ging raus.
Aber wo wohnt er? Schnell durchsuchte ich im Internet den Namen Anthony Blair und fand seine Adresse und Telefonnummer.
In der Nähe der Bücherei.
Montag, 19. April 2010
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