Morgen werde ich Kate fragen.
Oder sollte ich das lieber für mich behalten?
Ich weiß nicht was ich tun soll.
Ich warte am besten erstmal.
Und ich sag dir eins mein geheimnisvoller Stalker, ich werde weiter recherchieren.
'Kate, Kate warte doch. Warum rennst du weg? Hallo? Hör mir doch zu, ich...'
'Halt endlich deine Klappe! Ich will nichts mehr mit dir zu tun haben!'
Was hat sie denn?
'Kate? Was hab ich dir angetan?'
'Das weißt du doch! Du spionierst hinter Andrew her und ich date ihn immer noch falls es dich interessiert. Deine Tipps brauch ich nicht. Er hat sich zufällig bei mir entschuldigt. Und jetzt entschuldige mich. Ich habe Unterricht.
Ich hatte schon wieder die erste Stunde frei.
Aber Moment, woher weiß sie das ich ..?
Ich ging in die Bibliothek und setzte mich auf die Couch.
Wenn Kate noch mit Andrew ausgeht, hat sie ihm alles erzählt.
Diese hinterhältige...
Was tu ich da? Sie ist doch meine Freundin. Oder?
Zurzeit kann ich ihr nicht vertrauen.
'Hay Abigail.'
Kann ich überhaupt irgendjemandem vertrauen?
Selbst meine Mutter hat Geheimnisse vor mir.
'Abigail?'
Was? Oh, da ist Ethan.
'Hay Ethan. Tut mir leid, ich war wohl zu sehr in meinen Gedanken vertieft.'
Er setzte sich neben mich. Wir waren schon sehr lange befreundet.
Und ich hätte unsere Freundschaft fast zerstört, weil ich mich in ihn verliebt hatte.
Bin ich immer noch in ihn verliebt?
Ich spüre jedenfalls immer ein fremdes, eigenartiges Gefühl wenn ich ihn ansehe.
Und schüchtern bin ich auch geworden. Nicht mehr die selbstbewusste Abigail.
Ich bin ein Mauerblümchen. Ein Wunder das er noch mit mir redet.
'Hallo? Bist du sicher das ich nicht weggehen soll? Ich mein Gedanken hast du ja viele.'
'Ethan nein!' Wie Peinlich! Ich hab es ja fast herausgeschrien.
Er hob seine Hände, als ob ich ein Gewehr in meiner Hand hielte.
'Dann bleib ich. Was ist denn los? Stress mit deiner Mutter?'
'Hmm, ich glaub sie hat einen Verehrer. Jedenfalls ist sie immer später zu Hause und geht mal öfter zum 'Supermarkt'.'
Das tolle war, er verstand alles was ich sagte.
Auch wenn ich mal in Rätseln sprach. Er versteht es sofort.
'Mach dir mal keine Sorgen. Wie früher, weißt du noch?'
Ich musste lächeln, er tat es auch.
'Ja. So was kann man nicht vergessen.'
Er kam näher an mich ran. Okay, Abigail bleib ruhig.
Auf diesen Moment hast du doch so lange gewartet.
Aber kann ich das machen?
Er küsste mich zärtlich. Und für ein paar Sekunden waren alle negativen Gedanken wie weggewischt. Aber nur für ein paar Sekunden.
'Ich, ähm, ich muss weg. Ich ruf dich an, okay?'
Ich lächelte.
'Ja, ich warte.' Er lachte und rannte fast weg.
Jetzt hatte ich neue Gedanken. Und die zweite Stunde wird heute ohne mich stattfinden.
Die anderen Stunden werden ohne mich stattfinden.
Denn ich muss etwas erledigen.
Samstag, 17. April 2010
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